Als Margherita einen Anruf bekam von einem hohen Mitarbeiter ihres vor wenigen Tagen verstorbenen Vaters Gianni, soll sie am Telefon gesagt haben: ยซEinverstanden, aber ich werde nichts unterschreiben.ยป Obwohl sie eigentlich nicht einverstanden gewesen sei โ der Anrufer, Franzo Grande Stevens, oberster Rechtsberater von Gianni Agnelli und einer der angesehensten Anwaฬlte Italiens, teilte ihr naฬmlich mit, dass das Testament ihres Vaters bereits geoฬffnet und verlesen worden sei. Ohne sie. Weil es sie nicht gebraucht habe. Nun wuฬrden die Vertrauten des Verstorbenen und die Witwe sowie der aฬlteste Enkel, Margheritas erstgeborener Sohn also, sie gerne im Buฬro eines Turiner Notars empfangen und in den letzten Willen ihres Vaters einfuฬhren. Worauf sie entgegnete: ยซEinverstanden, aber ich werde nichts unterschreiben.ยป
Ein Jahr spaฬter, 2004, hatte sie viele Papiere unterschrieben. Und ihr Einverstaฬndnis mit einer Erbteilung erklaฬrt, mit der sie eigentlich nicht einverstanden gewesen sei, sagte sie danach (etwa in einem Artikel fuฬr Vanity Fair, aus dem hier Saฬtze wiedergegeben werden). In der Folge klagte sie zuerst gegen die drei wichtigsten Angestellten ihres Vaters, des mit 81 an Prostatakrebs verstorbenen obersten Fiat-Chefs. In den kommenden Jahren reichte sie weitere Klagen ein gegen ihre Mutter und ihre drei Kinder.
Privilegiert, aber nicht sorgenfrei
Zwanzig Jahre spaฬter, in der Gegenwart somit, steckt sie noch immer tief in Rechtshaฬndeln mit ihren beiden Soฬhnen und der Tochter aus erster Ehe (ihre Mutter Marella Agnelli starb 2019, mit 91). Mit anderen Worten: Margherita streitet seit langem, sehr langem gegen ihre Familie. Der Fall ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten immer unuฬbersichtlicher geworden. Man darf ihn mittlerweile als unglaublich kompliziert beschreiben.
Oder, und das ist der andere Blick, die Geschichte war von Anfang an ganz einfach: Es geht um Geld, viel Geld, klar. Aber auch um mehr. Es geht auch um Anerkennung beziehungsweise das Fehlen dieser. Um Respekt, Zugehoฬrigkeit, Beheimatung und Liebe. Immaterielle Werte, die man gemeinhin mit dem Begriff ยซFamilieยป verbindet. Die aber in vielen, besonders wichtigen, reichen Familien kaum vorhanden respektive ungleich verteilt sind.
Margherita kam am 26. Oktober 1955 in Lausanne zur Welt, knapp sechzehn Monate nach ihrem Bruder, Edoardo, dem ersten Kind von Giovanni ยซGianniยป Agnelli und seiner Frau Marella Caracciolo di Castagneto. Der Vater war der wohl einflussreichste italienische Industrielle der zweiten Haฬlfte des 20. Jahrhunderts, von vielen als ยซder wahre Koฬnig Italiens betrachtetยป, steht bei Wikipedia.
Die Mutter stammte aus der alten neapolitanischen Adelsfamilie Caracciolo und fotografierte fuฬr die Vogue. Die Voraussetzungen von Margherita und Edoardo fuฬr ein privilegiertes, sorgenfreies Leben haฬtten besser kaum sein koฬnnen. Privilegiert waren die Geschwister, zweifelsohne, als sorgenfrei aber kann man sie kaum bezeichnen. Margherita, heute 68, ist immerhin noch am Leben. Edoardo beendete seines an einem Novembermorgen im Jahr 2000, der damals 46-Jaฬhrige sprang von dem siebzig Meter hohen Autobahnstuฬck bei Turin mit Uฬbernamen ยซSelbstmoฬrderbruฬckeยป, kopfvoran angeblich.
Die Graฬfin zeigte Haltung, uฬbersah seine Geliebten oder gab sich philosophisch.
Als Margherita ein junges Maฬdchen war, waren die ausserehelichen Affaฬren ihres Vaters das Stadtgespraฬch โ weltweit. Weil die Namen der paramours manchmal aฬhnlich bekannt waren wie sein Name: Jacqueline Kennedy und verschiedene Schauspielerinnen, Anita Ekberg oder Silvia Monti. Maฬnner wie ihn und seine Freunde, darunter Gunter Sachs sowie Porfirio Rubirosa, nannte man Playboys, ihre Seitenspruฬnge wurden in englischsprachigen Zeitungen als sexual wanderlust beschrieben und in den hoฬheren Kreisen als Kavalierskollateralschaฬden kleingeredet; Agnelli habe Bulgari, den Juwelier aus Rom, im Geschaฬft gehalten, erzaฬhlte man etwa, weil er seiner Frau jedes Mal, wenn ein weiteres Fremdgehen aufgeflogen war, ein kostbareres Schmuckstuฬck zur Entschuldigung geschenkt habe.
Ein Papa wie Caligula
Die Graฬfin zeigte Haltung, stood by her man, uฬbersah seine Geliebten oder gab sich philosophisch: ยซGianni erkennt Frauen nicht als liebenswert, fuฬr ihn sind sie zum Erobern daยป, sagte sie einem Biografen. Dafuฬr sass die noble Marella, ein ehemaliges Mannequin, waฬhrend Familienfesten zuoberst am langen Tisch unter Baฬumen in Villengaฬrten auf Capri, daneben ihr Mann, genannt ยซLโAvvocatoยป, der zwar studierter Jurist, aber nicht Anwalt war, sowie eine Schar vornehmer Verwandter und ihre schoฬnen Kinder.
Unter Agnelli, dem Loฬwen des italienischen Wirtschaftswunders, entwickelte sich nicht bloss das Unternehmen Fiat, das mehrheitlich der Familie gehoฬrte, zu einem der groฬssten Autohersteller Europas (und sein Fussballklub Juventus Turin zu einer der erfolgreichsten Mannschaften des Landes), in der Zeit seines Einflusses wuchs auch Italien zur fuฬnftstaฬrksten Volkswirtschaft der Welt heran. Was wiederum Giannis Bedeutung als ยซMacht-, Beziehungs- und Stil- Kolossยป (Vanity Fair) festigte.
Seinen Sohn Edoardo โ der auf Bildern neben dem Vater immer ein wenig geknickt, ja gequaฬlt aussieht โ habe er zu keiner Zeit fuฬr eine hoฬhere Stellung im Familienunternehmen in Erwaฬgung gezogen, ganz zu schweigen davon, ihn als moฬglichen Nachfolger aufzubauen, sind sich die Agnelli-Lebensgeschichtenautoren einig. Der Junge war ein Linker, verglich seinen Alten mit Caligula, verfiel mehr und mehr dem Heroin und trat zum Islam uฬber. Es ist schwer zu sagen, welcher Umstand beziehungsweise welche Tat den ยซAvvocatoยป am meisten abstiess. Genauso schwer wie zu erkennen, ob Edoardos Lebensentwurf und die Ablehnung von allem, wofuฬr sein Vater stand, inklusive seines Anteils am Vermoฬgen, auf den er verzichtete, Ursache oder Wirkung des schlechten Verhaฬltnisses der beiden waren.
Gemessen daran war die Tochter pflegeleicht, ihr Austausch mit dem im privaten Leben als kalt geltenden Vater angenehm. Als junge Erwachsene sei sie freundlich und zugaฬnglich gewesen, sagt
ein Verwandter uฬber Margherita, wenn auch sie eine leicht rebellische Seite gehabt habe. Diese habe aber darin gegipfelt, dass sie sich fuฬr die damals aufkommende New-Age-Bewegung, fuฬr Meditation und Erkenntnisse fernoฬstlicher Kultur interessierte. Einmal habe sie sich den Kopf rasieren lassen, um den Koloss zu reizen. Doch dieser sei ruhig geblieben, stufengerecht, habe bloss gesagt, falls sie meine, die Glatze beeindrucke ihn, liege sie falsch. Das Laisser-faire des Vaters gegenuฬber dem Aufbegehren der Tochter kann als Groฬsse verstanden werden. Oder als mangelnde Empathie, schliesslich war Margherita bloss ein Maฬdchen, und einem solchen riet man chez Agnelli: ยซMach dir keine Sorgen, Kleines, mal ruhig weiter, alles ist gut in deinem Lebenยป (Margherita Agnelli wird alsยซMutter, Kuฬnstlerin, Lehrerin, Dichterin und Amateurpsychologinยป beschrieben).
Was in dieser Aufzaฬhlung fehlt: ยซErbin und Milliardaฬrinยป. Die Papiere, die sie vor 21 Jahren nicht unterschreiben wollte und die den letzten Willen ihres Vaters verkuฬndeten, brachten sie in den Besitz von, zur Hauptsache, mehreren Familienanwesen, darunter einer Villa auf dem hoฬchsten Huฬgel Roms neben dem Praฬsidentenpalast, einem LandhausmitdenFamiliengraฬbern in der Parkanlage, dem vaฬterlichen Gut uฬber Turin, seinem Sommerhaus auf Korsika sowie einem Palais in Paris. Weiter einen Teil der elterlichen Kunstsammlung mit Werken von Francis Bacon, Gustav Klimt, Paul Klee, Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Balthus und Egon Schiele, die bereits vor fuฬnfzehn Jahren auf eine Milliarde geschaฬtzt wurden, plus fluฬssige Mittel im Wert von damals 300 Millionen Dollar (inklusive so etwas wie der Portokasse des Alten mit einem Saldo von sechs Millionen). In der aktuellen Reichstenliste der Bilanz wird das Vermoฬgen von Margherita Agnelli, die im Kanton Waadt lebt, auf 2 bis 2,5 Milliarden Franken geschaฬtzt.
Alles โ ausser einer Aufgabe
Und dennoch streitet sie seit mehr als zwanzig Jahren gegen die eigene Familie um ihren Anteil am vaฬterlichen Vermoฬgen โ reichte sogar eine Klage ein? Falsch. Sie reichte nicht eine Klage ein โ sondern viele Klagen. So weit, so schwer nachvollziehbar.
Margherita war ihr ganzes Leben lang reich, respektive wuchs in unfassbar reichen Verhaฬltnissen auf, in den uฬber die Welt verstreuten Villen ihres Vaters, wenn sie nicht gerade in den teuersten Internaten untergebracht war. Es fehlte ihr an nichts. Ausser an einer Aufgabe, die ihr zu Beachtung, Anerkennung und, letztlich, Freiheit verhelfen koฬnnte. Was tut man, wenn man die einzige Tochter von Gianni Agnelli ist und auf der Suche nach einem eigenen Leben beziehungsweise dem Sinn darin? Man heiratet. Mit neunzehn wurde sie die Frau des damals 25-jaฬhrigen Alain Elkann, eines gutaussehenden amerikanisch-italienisch-franzoฬsischen Journalisten und Buchautors, dessen Vater ebenfalls ein Industrieller war sowie hohe Posten der juฬdischen Gemeinde von Paris innehatte. Kennengelernt hatte ihn die katholische Agnelli-Tochter, nachdem einer der consiglieri, Ratgeber ihres Vaters, den jungen Elkann in die Familienfirma geholt hatte. Das Paar liess sich nach sechs Jahren, 1981, scheiden, der kurzen Ehe entstammen aber immerhin drei Kinder: John, geboren 1976, Lapo, 1977, und Ginevra, mit Jahrgang 1979 die Juฬngste, mit Nachnamen allesamt Elkann.
Margheritas Wunsch, Licht in den Kassenschrank ihres Vaters zu lassen, war nachvollziehbar.
1978, nach drei Ehejahren, war die junge Familie nach London gezogen. Wo Margherita als Kunstlehrerin in einem alternativen Kindergarten arbeitete, den auch ihre Kinder besuchten. Und sie auf ihren naฬchsten Mann traf, Graf Serge de Pahlen, Exilrusse, geboren in Paris, Nachfahr eines deutsch- baltischen Adelsgeschlechts, der an der ETH in Zuฬrich Ingenieurwissenschaften studiert hatte (zudem der Bruder der Betreiberin des Kindergartens ist, in dem Margherita unterrichtete). Mit ihm ist sie bis heute verheiratet. Das Paar lebt in Allaman, Kanton Waadt, und hat fuฬnf gemeinsame Kinder โ was Margherita somit zur Mutter von acht Kindern im Ganzen macht.
Gatte auf der langen Lohnliste
Nach der zweiten Eheschliessung trat sie zum orthodoxen Glauben ihres Mannes uฬber. Was im Hause Agnelli wahrscheinlich als das kleinere Uฬbel angesehen worden war โ immerhin blieb sie Christin โ, als wenn sie zur Juฬdin konvertiert waฬre in den Jahren, als sie mit ihrem ersten Mann zusammen war. Doch auch dieser Entscheid bereitete ihren Eltern und Verwandten wohl wenig Freude. Wenigstens lebte Margherita, obwohl stark engagiert fuฬr die neue Familie mit Mann und fuฬnf gemeinsamen Kindern, einigermassen friedlich neben der alten grossen Familie inklusive ihrer drei Kinder aus erster Ehe, die mal bei ihr, mal beim Vater waren, meist aber ebenso in Internate versorgt wurden, wie dies bei ihr der Fall gewesen war.
Und Gatte Serge stand weiter auf der langen Lohnliste ihres Vaters, er arbeitete fuฬr Fiat, obwohl Margheritas Apanage gereicht haฬtte, dass er sich schon viel fruฬher seiner Berufung haฬtte hingegeben koฬnnen: Buฬchern respektive dem Verlegen solcher. Er gruฬndete 1999 die Editions des Syrtes, einen ยซkleinen, aber feinen Verlag fuฬr russische Literaturยป (Die Weltwoche) in Genf; in den Augen anderer Journalisten sind die Editions des Syrtes eher Tarnung, in den Tamedia- Zeitungen stand vor zwei Jahren, de Pahlen sei ยซPutins Vertrauensmann am Genferseeยป und er habe dem russischen Praฬsidenten etwa einst in einem Pariser Restaurant geraten, dreissig Jahre lang zu herrschen, genauso wie Katharina die Grosse. Die Schlussfolgerung fusst mehrheitlich auf Stellen im Buch ยซPutins Netzยป der britischen Journalistin Catherine Belton, die de Pahlen als Mitarbeiter des russischen Geheimdienstes zu Sowjetzeiten beschrieb. Er war zwar immer gegen die Kommunisten gewesen, hatte aber tatsaฬchlich eine Zeitlang in der damaligen Sowjetunion gelebt. Und im Herbst 2014 unterzeichnete er einen Aufruf ยซgegen die programmierte Vernichtung der Bevoฬlkerung im Donbass durch die ukrainische Regierungยป und deren ยซMilizen, die sich mit Nazisymbolen schmuฬckenยป (Quelle: Weltwoche).
Margherita mag vieles sein, eine politisch Bewegte war sie aber kaum. Was man dagegen schreiben darf: Im mittleren Alter, sie war 47, als ihr Vater starb, entdeckte sie ihre aktivistische Seite. Jedenfalls was die Familienverhaฬltnisse beziehungsweise die Maฬnner betrifft, die sich um die Familienfirmen und das Vermoฬgen kuฬmmerten. Anfaฬnglich soll sie, nachdem Gianni Agnellis Testament ohne sie verlesen worden war, von seinen consiglieri nur Auskuฬnfte verlangt haben. Sie wollte bloss eine Abbildung der wirtschaftlichen Lage des Verstorbenen, eine Liste seiner privaten Besitztuฬmer sowie geschaฬftlicher Beteiligungen sehen.
Die Worte ยซnurยป und ยซblossยป sind in diesem Zusammenhang Understatements, einverstanden. Der private Reichtum des ยซAvvocatoยป war verteilt uฬber die ganze Welt (oder jedenfalls die schoฬnen Teile davon, le beau monde). Und seine Beteiligungen waren undurchsichtig โ seine Firma Dicembre kontrollierte die Giovanni Agnelli & Kompanie, die wiederum die Holding- gesellschaft IFI kontrollierte, die die Holdinggesellschaft IFIL kontrollierte, die unter anderem 30 Prozent an der Fiat-Gruppe hielt plus reichlich Aktien des Fussballklubs Juventus, der Intesa Sanpaolo (groฬsste Kreditbank Italiens) sowie von amerikanischen Immobilien- unternehmen und so weiter und so fort.
Was sind die Gruฬnde fuฬr ein solches blickdichtes Gebilde, das Franzo Grande Stevens und andere Ratgeber im Auftrag des Fiat-Chefs und Kolosses gebaut hatten? Genau das โ das Vermoฬgen vor Blicken von Neugierigen zu schuฬtzen und, in der Folge, vor dem Zugriff darauf. Egal, ob es sich bei den Neugierigen (und vielleicht auch Gierigen) um Lebensfreunde, Geschaฬftsfeinde, die Steuerbehoฬrde oder Familienmitglieder handelt.
Tektonische Plattenverschiebung
So besehen, war Margheritas Wunsch, den Sichtschutz einzureissen und Licht in den Kassenschrank ihres Vaters zu lassen, nachvollziehbar. Fuฬr Aussenstehende jedenfalls. Nicht aber fuฬr Mitglieder des inneren Kreises, ihre Mutter Marella und Margheritas drei Kinder aus der ersten Ehe sowie die consiglieri. Weshalb Grande Stevens und Gianluigi Gabetti, langjaฬhriger hoher Kadermann und Freund des Alten, handelten.
Sie findet, die Abfindung im Wert von rund 1,2 Milliarden sei zu niedrig.
Aber nicht so, wie Margherita es wuฬnschte โ sie beschaฬftigten sich nicht mit einem Vermoฬgensverzeichnis, sondern schufen frische Fak- ten: Giannis Witwe Marella und seine Tochter Margherita hatten je 37,5Prozent an Dicembre, der Firma, in der die Agnelli-Firmen verpackt sind, gehalten. Und John, Margheritas Aฬltester plus Giannis Enkel, 25 Prozent. Doch neu brachte er es
auf 62,5 Prozent der Stimmen und konnte somit bei Dicembre entscheiden. Weil ihm die Grossmutter ihre Anteile uฬbertragen hatte. Und zwar ohne ihre Tochter dies wissen zu lassen. Als Margherita von dieser tektonischen Plattenverschiebung erfuhr, lernte sie weiter, dass die anderen beiden Elkann-Agnelli-Nachfahren, Lapo und Ginevra, ebenfalls erben wuฬrden. Nicht aber ihre fuฬnf weiteren Kinder. Sondern dass die Familie Agnelli-de-Pahlen von nun an draussen beziehungsweise auf sich gestellt sei (wenn auch das erwaฬhnte Milliardenerbe, dass Mutter Margherita annahm, nicht vergessen werden respektive in Klammern nachgereicht werden sollte). Und die Dienste von Serge, Ehemann sowie Graf de Pahlen, uฬbrigens, waren auch nicht laฬnger gefragt, er war bei Fiat rausgeworfen worden.
Ein kurzer Sprung nach vorne. Fiat ist heute der vielleicht wichtigste Teil von Stellantis, dem groฬssten Autohersteller Europas, in dem viezehn Marken untergebracht sind. Und der Wert aller in der Firma Dicembre zusammengefassten Beteiligungen stieg in den vergangenen zwanzig Jahren um 2700 Prozent, auf rund 33 Milliarden Euro. Mit anderen Worten: Stellantis-Praฬsident und Dicembre-Mehrheitsaktionaฬr John Elkann hat gut, sehr gut gewirtschaftet. Grossvater Gianni waฬre stolz auf ihn โ erstens wegen der erbrachten Leistung und zweitens, weil er die Begabung des Jungen fruฬh erkannt hatte, er ernannte ihn bereits als 21-Jaฬhrigen zu seinem spaฬteren Nachfolger, versuchte sogar, Johns Nachnamen von Elkann in Agnelli zu aฬndern (was nicht mal dem ยซAvvocatoยป gelang), und uฬbertrug ihm einen Viertel der Familienunternehmung.
Papas Wille geschehe
Falls sich Mutter Margherita am Erfolg ihres Sohns erfreut, zeigt sie es auf eine merkwuฬrdige Weise: Sie findet, die Abfindung im Wert von rund 1,2 Milliarden Euro, die sie 2004 fuฬr ihren Dicembre-Anteil bekam, sei zu niedrig, jedenfalls gemessen an der heutigen Bewertung der Unternehmen der Familie. Darum versucht sie, auf dem Rechtsweg Nachbesserung zu erstreiten. Im Nachhinein ist man kluฬger, koฬnnte man sagen. Wenn es nicht so durchsichtig und offensichtlich waฬre. Immerhin soll Margherita seinerzeit ihrem Cousin Lupo Rattazzi anvertraut haben, sie fuฬrchte, Fiat werde den Weg von Parmalat gehen โ der italienische Nahrungsmittelkonzern machte 2003 Pleite (Fiat fuhr im selben Jahr das schlechteste Ergebnis der Firmengeschichte ein, einen Milliardenverlust) โ und nahm den gebotenen Deal an.
Deshalb argumentiert sie anders: mit Gleichberechtigung ihrer acht Kinder. Zur Erinnerung, die fuฬnf aus der zweiten Ehe gingen ยซleerยป aus respektive haben, Stand heute, einen Anspruch auf den groฬssten Teil des muฬtterlichen Vermoฬgens von zirka 2,5 Milliarden oder ungefaฬhr eine knappe halbe Milliarde pro Kindskopf. Was fuฬr die allermeisten Menschen eine unfassbar hohe Summe ist. Nicht aber fuฬr die Direktbetroffenen respektive deren Mutter, sie nimmt Mass fuฬr die ganze Brut an den zwei Kindern, neben John, aus ihrer ersten Ehe. Lapo und Ginevra halten je 20 Prozent an Dicembre, stehen deshalb im Augenblick mit ungefaฬhr 6,6 Milliarden auf der Weltreichstenliste (Johns Vermoฬgen wird mit zwanzig Milliarden angegeben), haben also mehr als zehnmal so viel wie ihre juฬngeren Halbgeschwister, uฬber die in der breiten Oฬffentlichkeit wenig bekannt ist.
Margheritas vielleicht schluฬssigste Begruฬndung geht so: Ihr Vater habe bloss 20 Prozent der Dicembre-Firmenbeteiligung seinem Enkel John abtreten wollen, dagegen 80 Prozent haฬlftig zwischen Ehefrau Marella und Tochter Margherita aufgeteilt. Das sei Papas wahrer Wille gewesen und auch sein letzter. Doch den habe sein Gefolge, angefuฬhrt von Anwalt Grande Stevens und consigliere Gabet- ti, missachtet. Und dagegen kaฬmpfe sie. Also nicht gegen, sondern fuฬr den Vater, den sie zudem mehr respektiert und geliebt habe als alle anderen inklusive ihrer Mutter. Stimmtโs? Niemand weiss es, ausser einem, und der kann nicht mehr Stellung nehmen.
Tief- oder Hoฬhepunkt des Verrats
Was man hingegen behaupten darf: Der Uฬbervater haฬtte die Mittel, die seine Tochter seit seinem Ableben ergriffen hat, angeblich um seinem Vermaฬchtnis Sorge zu tragen, nicht gutgeheissen. Das war wieder eine Untertreibung. Gianni Agnelli war trotz seines Bekanntheitsgrads und seiner starken Ausstrahlung ein Mann, der Wert darauf legte, sein privates Leben und das der Familie privat zu halten. Jede und jeder, die und der ihn kannte und sich aฬusserte, ist uฬberzeugt, dass er Margheritas Strafklagen gegen seine Fa- milie und Freunde sowie ranghohe Mitarbeiter als groฬsstmoฬglichen Fehler und Vertrauensbruch gesehen haฬtte. Einzig zu uฬberbieten durch die andere Tat, die ausgerechnet seine Tochter beging, schmutzige Waฬsche der famiglia oฬffentlich zu waschen naฬmlich, und zwar im groฬssten und sichtbarsten Brunnen weit und breit: Margherita erzaฬhlte ihre Sicht auf vertrauliche Dinge im Wall Street Journal und in anderen auslaฬndischen Zeitungen einem Millionenpublikum. Was man ihr uฬbelnehmen kann, wenn auch im Grunde an- erkannt werden muss, dass sie in Italien kaum Veroฬffentlichungsmoฬglichkeiten gefunden haฬtte, der lange Arm der Agnellis reicht in alle wichtigen Redaktionen.
Es wird immer schwerer, die Dysfunktionalitaฬt der Agnellis rational zu begruฬnden.
Der Tief- oder Hoฬhepunkt des Verrats, je nachdem, welchen Blickwinkel man waฬhlt, ist aber denkbarerweise die Anschwaฬrzung der Grossmutter plus des Sohns durch die Mutter. Der Vorfall also, mit dem Margherita dafuฬr sorgte, dass Finanzpolizisten kuฬrzlich Johns Haus und Buฬros in Italien nach belastenden Belegen durchsuchten; sie hatte John-Boy, mit dem sie schon lange nicht mehr spricht, angezeigt, weil er in den 2000er Jahren der Grossmutter geholfen habe, die italienischen Steuerbehoฬrden zu betruฬgen โ es geht um die Frage, ob Marella wirklich in der Schweiz lebte wie behauptet oder vielmehr in Italien und deshalb dort steuerpflichtig war. Wuฬsste der ยซAvvoca-
toยป davon, darf man annehmen und ein Klischee bedienen, er wuฬrde in seinem Familienmausoleum rotieren wie ein Cinquecento-Motor bei der Fahrt uฬber hohe Dolomitengipfel.
Wenn wir es von Klischees haben: der so- genannte Fluch der Agnellis. Natuฬrlich glaubt man nicht daran, tut solches stattdessen ab als Aberglauben oder Erfindung von Boulevardschreibern auf Leserjagd. Dennoch wird es immer schwerer, das Ungluฬck oder, neutraler ausgedruฬckt, die Dysfunktionalitaฬt der Agnellis rational zu begruฬnden. Was vielleicht nur damit zusammenhaฬngt, dass je laฬnger, je weniger Leute, die etwas Gehaltvolles zur Familie sagen koฬnnten, schweigen. Schriftliche Stellungnahmen von Parteianwaฬlten und Family-Office-Vertretern versuchen wohl, die Ausgangslage ยซobjektivยป darzustellen, dienen damit aber bloss ihren Auftraggebern beziehungsweise deren Interessen.
Ich habe Lapo Elkann, Margheritas zweiten Sohn aus erster Ehe, mehrmals getroffen. Er arbeitete fruฬher fuฬr Fiat, wurde dann Unternehmer und ist ein dauerhafter Eintrag auf der best dressed-Liste, am bekanntesten aber fuฬr seine Abstuฬrze inklusive einer Drogenuฬberdosis, eingenommen in der Wohnung einer transsexuellen Turiner Prostituierten, nur Tage nachdem er den Kontakt zu seiner Mutter abgebrochen hatte. Seither, scheintโs, hat er sich gefangen, lebt seit neustem recht zuruฬckgezogen in Portugal; mit seiner Mutter respektive uฬber diese spricht er ebenfalls nicht mehr.
Und Ginevra, die Tochter aus erster Ehe, lebt mit ihrer Familie in Rom, arbeitet als Kuratorin der grosselterlichen Kunstsammlung in Turin sowie als freie Filmemacherin. Sie hat einen sehenswerten Spielfilm uฬber eine dysfunktionale Familie gedreht: Der Vater ist uฬberfordert mit den Kindern, interessiert sich aber ohnehin mehr fuฬr seine Arbeit und die neue Freundin, die Mutter ist eine entruฬckte Fromme, bloss noch erreichbar fuฬr Gott und ihren neuen orthodoxen Mann (ยซTutti insiemeยป, von 2019). Als ich sie dazu befragte, nahm sie Abstand davon, tatsaฬchlich ihre Biografie verfilmt zu haben, bezeichnet den Film stattdessen als mehrheitlich erfunden et cetera. Sie war die laฬngste Zeit Vermittlerin zwischen ihrer Mutter sowie ihren Bruฬdern und dem Rest der Familie, hat diese Aufgabe aber aufgegeben, da sie unloฬsbar sei, heisst es.
Ein fruฬherer Biograf der Familie wiederum, den ich um aktuelle Einschaฬtzungen bat, enthielt sich der Stimme, er verfolge die Familienfehde nicht laฬnger, war seine Entschuldigung. Und ein Grossneffe von Gianni Agnelli, mit dem ich bekannt bin, antwortete auf meine Bitte um Einordnung, er habe es aufgegeben, eine solche vorzunehmen, stattdessen beschlossen, jedem Familienmitglied unvoreingenommen zu begegnen und die Zeit, die man gemeinsam verbringe, nicht mit Fragen, wer recht habe, zu verschwenden. Er hat, so siehtโs aus, einen Weg und Umgang gefunden. Die Direktbetroffenen sind noch nicht so weit.
Bedrohung von innen
Vorhersagen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen, sagt man. Besonders wenn es um jahrzehntelange, laฬnderuฬbergreifende Rechtsstreite unter Milliardaฬren geht, ist zu ergaฬnzen. Trotzdem sollen drei mehr oder weniger belastbare Aussagen gewagt werden: Die Rechtshaฬndel, wenigstens sieben verschiedene Faฬlle laufen derzeit, duฬrften noch Jahre dauern (und zahlreichen Anwaฬlten weiter hohe Honorare verschaffen). Doch eine Entwicklung, die dazu fuฬhrt, dass die 2004 von den Parteien angenommene Erbteilung fuฬr unguฬltig erklaฬrt und neu verhandelt wird, wie dies Margherita verlangt, ist schwer vorstellbar.
Drittens schliesslich die Geschichte mit dem Antrieb: Es gehe ihr um Gleichheit innerhalb der Familie, sagt die Klaฬgerin. Mag sein, dass das mal die Absicht war. Doch bewirkt hat sie etwas anderes. Dass alle in der Familie zusammenhalten, um einer Bedrohung von aussen zu widerstehen, naฬmlich. Und fuฬr die Familie ist sie, Margherita Agnelli, diese Bedrohung.
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